TRAUMATOLOGIE UND WIEDERHERSTELLUNG 

 Die häufigsten Ursachen für eine Verletzung im Gesichtsbereich mit oder ohne Beteiligung des Knochens sind Stürze, Verletzungen beim Sport oder Verkehrsunfälle (insbesondere Velostürze). Häufig ist die Funktion durch die Verletzung beeinträchtigt  (Mundöffnung, Zusammenpassen der Zähne, Essen, Sprechen) oder aber das Aussehen verändert. Direkt nach dem Unfall kommen viele Fragen und Unsicherheiten auf und häufig muss schnell über den weiteren Verlauf entschieden werden:

  • Ist eine Operation notwendig oder gibt es alternative Therapiemöglichkeiten?
  • Wie genau, und wo und wann sollte man operieren ?
  • Gibt es die Möglichkeit neue Techniken wie digitale Planung, individuell hergestellte Platten... einzusetzen? Was für ein Vorteil bringt das?
  • Mit welchen Einschränkungen oder Massnahmen ist nach der Operation zu rechnen?
  • Wie muss man sich den Heilungsverlauf vorstellen?

Meist gilt direkt nach dem Unfall: Die Strukturen so schnell und präzise als möglich wiederherzustellen ist Optimal.  Es gibt aber Situationen, in denen ein chirurgischer Eingriff mehr "Trauma" hinzufügt als notwendig ist. Manchmal spricht auch die individuelle Lebenssituation des Patienten gegen eine Operation. Gerne analysieren wir Ihre spezielle Situation gemeinsam und finden den bestmöglichen Behandlungsweg im Rahmen eines ausführlichen, persönlichen Gesprächs. Auch im Akutfall!


SEKUNDÄRE KORREKTUREN UND REVISIONEN

Es gibt Situation, in denen das Ergebnis früherer Chirurgie oder auch einfach der Heilungsprozess zu einer unerwünschten, unbefriedigenden und auch funktionell einschränkenden Situation führt. Dies kann zu folgenden Problemen führen:
  • Okklusionsstörung (Störung des Bisses, z.B. offener Biss)
  • Asymmetrie = schiefe Kiefer oder Gesichtshälften
  • Keine gute Position des Auges mit oder ohne Doppelbilder
  • Ästhetisch unbefriedigende Situation
  • Tastbare Knochenstufen
  • Falsche Positionierung der Kiefer und damit verändertes Aussehen (zu breit oder zu schmal).
  • Abflachungen im Jochbein oder Mittelgesichtsbereich
  • Nasenatmungsbehinderungen

Wir freuen uns Sie persönlich kennenzulernen

Alle diese Situation erfordern eine sehr präzise Analyse der Situation. Mit einer Bildgebung oder auch Fotografien aus der Zeit vor der Operation oder dem Trauma kann man versuchen nachzuvollziehen, welche Schritte gemacht wurden und wieso, wo und wie schwer die Einschränkung jetzt ist. Anschliessend kann ein Behandlungsplan aufgestellt werden und gemeinsam mit Ihnen in einem ausführlichen Gespräch die notwendigen und möglichen Schritte besprochen werden. Bitte bringen Sie alle Unterlagen (Fotos, Modelle, Röntgenbilder und Berichte), die Sie aus vorherigen Behandlungen haben zur Unterersuchung und Besprechung mit. Gerne können Sie uns diese auch vorab zukommen lassen. Bitte sprechen Sie uns an und wir finden den einfachsten Weg des Datentransfers.


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